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Der Gott Gottes – Jacky Lavauzelle – DER VAGABUNDENGOTT

DER VAGABUNDENGOTT
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Der Gott Gottes

Gedicht Jacky Lavauzelle
Francisco de Zurbarán, Christus am Kreuz, 1627, Art Institute, Chicago

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DER VAGABUNDENGOTT

*L'ORIGINE DELL'UOMO Jacky Lavauzelle



Jacky Lavauzelle Poesia

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Serie « DER VAGABUNDENGOTT » 


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der Gott Gottes


Gedicht
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Louise Labé fragte sich: « Wie groß ist der ehrwürdige Mann? Welche Größe? Was für Haare? Welche Farbe? Wir sehen wahrscheinlich nur die Handfläche Gottes.
Gott selbst sieht uns nicht.
Seine Hand schützt uns vor seinem großen Licht.
Die Hand, die aufsteht, schützt uns vor dem himmlischen oder göttlichen Licht. Ohne die Hand Gottes würden wir verbrennen!
Oder, vielleicht werden wir sehen, endlich! Wer weiß?
Und der Gott Gottes, wer ist er? Hat er auch eine Hand auf seinem Kopf ruhend? Und Gottes Gott Gottes, wer ist er? Wie groß ist ehrwürdiger Gott? Welche Größe? Was für Haare? Welche Farbe?
Der Vagabundengott

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der Gott Gottes
DER VAGABUNDENGOTT

*Der vagabundengott Jacky Lavauzelle


WÜRDIG – Gedicht von Jacky Lavauzelle

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 WÜRDIG
Würdig Gedicht von Jacky Lavauzelle
Caspar David Friedrich: Abtei im Eichwald, 1810
Würdig Gedicht von Jacky Lavauzelle




Jacky Lavauzelle Poesie
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WÜRDIG

 Gedicht
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Der Baum ist tot = Unser Mund ist tot
Der Stumpf des ersten Baumes geht in die Unendlichkeit verloren
Die Angst vor einem würdigen Leiden
WÜRDIG + WÜRDIG + WÜRDIG
Für immer
Weil alles, was mit dem Baum zu tun hat, würdig ist
Die verkrampfte Axt ist unwürdig
Wer auf der Wiese verbreitet seinen Schrecken
Der Baum ist tot = dein Laub wird unsere Herzen einhüllen
Für immer
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 WÜRDIG
Würdig Gedicht von Jacky Lavauzelle


Gernot Rumpf – Heidelberger Brückenaffe- Affe Skulptur – Affe an der alten Brücke – Le Singe du Vieux-Pont- Heidelberg – 海德堡 – 1979

Allemagne
Deutschland
Германия – 德国 – ドイツ

Heidelberg
海德堡 – ハイデルベルク

Affe Skulptur
Heidelberger Brückenaffe
Alte Brücke – Le Vieux Pont

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Sculptures Allemandes
Deutsch Skulpturen
Gernot Rumpf

né le 17 avril 1941 à Kaiserslautern
17 April 1941

 

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Photo Jacky Lavauzelle

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Heidelberger Brückenaffe
Affe
Skulptur
Affe an der alten Brücke Le Singe du Vieux Pont
Affe mit Spiegel, Gedicht und zwei Mäusen
Le Singe au miroir, la Poésie et les deux Souris
1979

Gernot Rumpf

Heidelberger Brückenaffe

Gernot Rumpf Heidelberger Brückenaffe Affe Skulptur Affe an der alten Brücke Le Singe du Vieux-Pont Heidelberg Artgitato (1) Gernot Rumpf Heidelberger Brückenaffe Affe Skulptur Affe an der alten Brücke Le Singe du Vieux-Pont Heidelberg Artgitato (2)

Texte de
Martin Zeiller
Martin Zeiller17 Avril 1589-6 Octobre, 1661
17 avril 1589-6 octobre 1661

Gernot Rumpf Heidelberger Brückenaffe Affe Skulptur Affe an der alten Brücke Le Singe du Vieux-Pont Heidelberg Artgitato (4)

« Was thustu
Mich hie angaffen?
 Hastu nicht gesehen
Den alten Affen
 Zu Heydelberg
Sich dich hin unnd her 
 Da findestu wol
Meines gleichen mehr »

Martin Zeiller
Werk Itinerarium Germaniae
1632

Que faites-vous
Ebahis ainsi devant moi ?
N’avez-vous pas vu
Le vieux singe
de Heidelberg
Regardez ici et là
Vous trouverez bien
de fortes ressemblances

Gernot Rumpf Heidelberger Brückenaffe Affe Skulptur Affe an der alten Brücke Le Singe du Vieux-Pont Heidelberg Artgitato (5)

La main droite forme avec ses doigts le symbole qui doit combattre le mauvais œil
L’index et l’auriculaire sont tendus
Position appelée le Signe des Cornes ou les Cornes du Diable 

Gernot Rumpf Heidelberger Brückenaffe Affe Skulptur Affe an der alten Brücke Le Singe du Vieux-Pont Heidelberg Artgitato (7) Gernot Rumpf Heidelberger Brückenaffe Affe Skulptur Affe an der alten Brücke Le Singe du Vieux-Pont Heidelberg Artgitato (8) Gernot Rumpf Heidelberger Brückenaffe Affe Skulptur Affe an der alten Brücke Le Singe du Vieux-Pont Heidelberg Artgitato (9)

Zwei kleine Mausfiguren erinnern an das kurfürstliche Kornhaus
Deux petites souris se trouvent à la gauche du chat à l’endroit où se trouvait l’ancienne halle aux grains

Gernot Rumpf Heidelberger Brückenaffe Affe Skulptur Affe an der alten Brücke Le Singe du Vieux-Pont Heidelberg Artgitato (10)

La tête du singe est creuse
Elle permet a chacun de l’utiliser comme un masque grecque à la LeonidasGernot Rumpf Heidelberger Brückenaffe Affe Skulptur Affe an der alten Brücke Le Singe du Vieux-Pont Heidelberg Artgitato (11)

Heidelberger Brückenaffe

Ganymed Hölderlin Gedichte – Poème de Hölderlin : Ganymède (1803)

LITTERATURE ALLEMANDE
GANYMED Hölderlin
Deutsch Literatur
Ganymède Hölderlin

Friedrich Hölderlin

1770-1843

 

Traduction Jacky Lavauzelle

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 GANYMED

Ganymède

Was schläfst du, Bergsohn, liegest in Unmuth, schief,
Quoi ? tu dors, fils de ce mont affalé dans la mauvaise humeur,
Und frierst am kalten Ufer, Gedultiger!
Et glacé tu reposes sur les rives froides, patient !
         Denkst nicht der Gnade, du, wenn’s an den
Ne penses-tu plus à la grâce, toi, qui est à la
Tischen die Himmlischen sonst gedürstet?
Table céleste où les dieux boivent à tes côtés ?

*

Kennst drunten du vom Vater die Boten nicht,    
Là-bas, ne reconnais-tu plus les messagers du Père,
Nicht in der Kluft der Lüfte geschärfter Spiel?
Ni le jeu de l’air affûté au fond des gorges ?
Trift nicht das Wort dich, das voll alten
N’es-tu pas interrogé par les paroles du vieil homme
Geists ein gewanderter Mann dir sendet?
Esprit du passé que l’homme t’envoie ?

*

Schon tönet’s aber ihm in der Brust. Tief quillt’s
Déjà elle vit dans sa poitrine. Elle gonfle de sa profondeur
Wie damals, als hoch oben im Fels er schlief,
Comme jadis quand en haut sur la roche il dormait,
Ihm auf. Im Zorne reinigt aber
Lui. Purifié par sa colère, 
Sich der Gefesselte nun, nun eilt er
Il brise ses chaînes, et maintenant le voici qui se précipite 

*

Der Linkische; der spottet der Schlaken nun
Le maladroit ; les railleries glissent sur lui
Und nimmt und bricht und wirft die Zerbrochenen
Il prend et brise et jette
Zorntrunken, spielend, dort und da zum   
Ivre par son courroux, jouant ici et là 
Schauenden Ufer und bei des Fremdlings
A la face du rivage et de son étrange

*

Besondrer Stimme stehen die Heerden auf,
Voix particulière les troupeaux se lèvent,
Es regen sich die Wälder, es hört tief Land
Les forêts pleurent et la montagne entend de sa terre
Den Stromgeist fern, und schaudernd regt im
L’esprit du courant au loin, et d’un frisson se secoue dans le
Nabel der Erde der Geist sich wieder.   
Nombril de la terre cet esprit qui revit.

*

Der Frühling kömt. Und jedes, in seiner Art,
Le printemps arrive. Et chacun, à sa manière,
Blüht. Der ist aber ferne; nicht mehr dabei.
Fleurit. Mais qu’il est loin ; il n’est plus là !
Irr gieng er nun; denn allzugut sind
Il s’en est allé maintenant ; car ils sont trop bons
Genien; himmlisch Gespräch ist sein nun
les génies ; la conversation céleste est sienne désormais.

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Traduction Jacky Lavauzelle
ARTGITATO
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Ganymed Hölderlin
Ganymède Hölderlin

Poème de Hölderlin